Laufrad-Special DT Swiss, Mavic & mehr · begrenzte Stückzahlen

Schnellspanner & Steckachsen

Schnellspanner und Steckachsen ermöglichen eine einfache Montage und Demontage von Laufrädern. Schnellspanner bieten werkzeuglose Befestigung, ideal für Rennräder und Mountainbikes. Steckachsen sorgen für mehr Steifigkeit und Sicherheit, besonders bei Scheibenbremsen. Beide Systeme verbessern Fahrleistung und Stabilität. Weiterlesen


Schnellspanner & Steckachsen

Schnellspanner und Steckachsen ermöglichen eine einfache Montage und Demontage von Laufrädern. Schnellspanner bieten werkzeuglose Befestigung, ideal für Rennräder und Mountainbikes. Steckachsen sorgen für mehr Steifigkeit und Sicherheit, besonders bei Scheibenbremsen. Finde das für dein Bike passende System - für bessere Fahrleistung und mehr Stabilität!

Schnellspanner oder Steckachse? Die richtige Wahl für dein Bike

Ob du für dein Fahrrad eine Steckachse oder einen Schnellspanner brauchst, entscheidet dein Rahmen bzw. deine Gabel für dich. Genauer gesagt: Deren Ausfallenden. So nennt man die Aufnahmen für die Laufräder, und die sind je nach System unterschiedlich geformt. Hier erfährst du alles Wissenswerte über beide Varianten.

Schnellspanner: Der zuverlässiger Klassiker

Früher kamen sowohl Rennräder als auch Mountainbikes mit Schnellspannern aus, ein System, das sich seit fast hundert Jahren bewährt hat. Schnellspanner (auch Quick Release oder QR) sind Klemmanker mit meist 5 mm Durchmesser, die durch eine Hohlachse im Inneren der Nabe geführt werden. Mithilfe eines Exzenterhebels und einer Kontermutter wird eine Klemmspannung erzeugt, welche die Nabe fixiert. So kann das Laufrad blitzschnell aus- und wieder eingebaut werden. 

Rahmen bzw. Gabeln für Schnellspanner erkennst du in der Regel daran, dass ihre Ausfallenden nach unten geöffnet sind. Vor allem bei Rennrädern mit Felgenbremsen findest du sie noch.

Ein Garant für Stabilität: Die Steckachse

Kommen hingegen Federgabeln oder Scheibenbremsen zum Einsatz, werden mittlerweile in aller Regel Steckachsen verwendet (auch Thru-Axle oder TA genannt). Der Grund: In diesen Fällen wirken deutlich stärkere Kräfte auf die Achse, so dass eine steifere Verbindung zwischen Laufrad und Bike benötigt wird. Mountainbikes mit klassischen Schnellspannern wirst du deshalb nicht mehr finden, und seit sich auch am Rennrad die Scheibenbremse durchgesetzt hat, ist der Schnellspanner hier ebenfalls auf dem Rückzug. 

Rahmen bzw. Gabeln für Steckachsen haben geschlossene Ausfallenden mit einem Gewinde auf einer Seite. Durch die gewindelose Seite wird die Achse hindurchgesteckt und dann auf der anderen Seite im Gewinde verschraubt. So entsteht eine verwindungssteifere Verbindung zwischen deinem Laufrad und dem Rahmen, als Schnellspanner sie erzeugen können. Durch den größeren Durchmesser der Steckachsen erhältst du außerdem zusätzliche Stabilität.

Die meisten Steckachsen haben zur Montage einen Hebel, d.h. sie kommen ebenfalls ohne Werkzeug aus und sind bei Pannen im Trail ebenso schnell zu lösen wie Schnellspanner. Für City-Bikes, die oft an der Straße stehen, gibt es aber auch Varianten mit Spezialwerkzeug oder abnehmbaren Hebeln, um sie diebstahlsicher zu machen.

Kompatibilität: Darauf solltest du beim Kauf einer Steckachse achten

Der vielleicht einzige Nachteil am Siegeszug der Steckachse ist, dass sich die Einbaustandards etwas verkompliziert haben. Auch Adapterlösungen helfen leider nur teilweise weiter. Damit du dich trotzdem zurechtfindest, haben wir hier zusammengetragen, worauf du achten musst.

Durchmesser und Gewinde

Die Steckachse muss zur Aufnahme an deinem Ramen bzw. deiner Gabel passen. Dazu benötigst du den passenden Durchmesser und die richtige Gewindesteigung. Diese Angaben müsstest du in den Spezifikationen deines Rahmens / deiner Gabel finden – oder auf deiner alten Achse. Dort sind sie nämlich sehr oft aufgedruckt. Hier ein paar typische Maße als Beispiel. Die vordere Zahl beschreibt immer den Durchmesser der Achse, die hintere die Gewindesteigung (Angabe in Millimetern):

M12x1,0 Rennrad
M12x1,5; M12x1,75 Rennrad, Gravel, MTB-Hinterrad
M15x1,5 MTB (Vorderrad)

 

Einbaubreite der Nabe: Boost oder Non-Boost?

Die dritte wichtige Größe, die du kennen solltest, ist die Einbaubreite deiner Nabe. Sie bezeichnet den Platz, der an der Innenseite der Gabel oder der Hinterbaustreben für die Nabe vorgesehen ist. Oft wird sie zusammen mit dem Durchmesser der Achse angegeben, wobei der Durchmesser die erste, die Einbaubreite die zweite Zahl ist, z.B.: 

12 x 142 mm

Vorn beträgt die Einbaubreite in der Regel 100 oder 110 Millimeter, am Hinterrad 130 bis in Extremfällen 157 Millimeter. Diese Unterschiede haben sich letztlich aufgrund der technischen Entwicklingen der letzten ca. fünfzehn Jahre herausgebildet. Vor allem der Trend zu immer breiteren Reifen hat dazu geführt, dass die Naben verlängert werden mussten, um die Laufräder bei seitlicher Belastung stabil zu halten und ihnen den nötigen Raum für den Reifendurchlauf zu schaffen. Vorn wurden zehn, hinten sechs oder sogar fünfzehn Millimeter hinzugegeben. Den Zuwachs bezeichnet man als Boost oder Superboost; die klassischen Maße werden in Abgrenzung seither auch als Non-Boost bezeichnet.

Hier ein Überblick der verschiedenen Achsstandards für Rennrad und Mountainbike:

Achstyp Vorderrad  Hinterrad
Schnellspanner Rennrad 5 x 100 mm 5 x 130 mm
Steckachse Rennrad 12 x 100 mm 12 x 142 mm
Steckachse Boost Rennrad 12 x 110 mm 12 x 148 mm
Schnellspanner MTB (nur noch Vintage) 5 x 100 mm 5 x 135 mm
Steckachse MTB Non-Boost 15 x 100 oder 20 x 100 mm 12 x 142 mm
Steckachse MTB Boost 15 x 110 mm 12 x 148 mm
Steckachse MTB Superboost 15 x 110 mm 12 x 157 mm


Effektive Achslänge

Oft findest du – vor allem bei Hinterradachsen – auch die effektive Achslänge angegeben. Dieser Wert ist immer größer als die Einbaubreite, da die Achse ja durch die beiden Aufnahmen des Rahmens hindurchreichen muss. Die effektive Länge einer Steckachse wird ab dem Kragen gemessen, der außen am Rahmen aufliegt – also ohne den Achskopf. 

Deine neue Steckachse

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